Wissen schafft Heilung

 

    Klinik und Poliklinik für
    Hals-, Nasen- und Ohren-
    heilkunde der TU München

 

Univ.-Prof. Dr. A. Knopf

Ismaninger Str. 22

81675 München

+49 (0)89 4140-2390

Allergologie

 

Heuschnupfen, Milbenallergien und allergisches Asthma werden immer häufiger. Die Hals-Nasen-Ohrenklinik im Klinikum rechts der Isar bietet für Patientinnen und Patienten mit allergischen Erkrankungen der oberen Atemwege eine Sprechstunde an.

 

Was ist eine Allergie?

Eine Allergie ist eine überschießende Reaktion des Abwehrsystems auf an sich nicht gefährliche Stoffe, z.B. Pollen. Dieses führt in den Atemwegen zu Heuschnupfen, Augenjucken oder Asthma.
In unserer Klinik werden vor allem Allergien gegen inhalative Allergene, d.h. gegen Pollen, Tierhaare, Milben und Schimmelpilze getestet und behandelt. Auch Patienten mit Nasenpolypen und chronischer Rhinitis werden in dieser Sprechstunde beraten.

 

Welche typischen Beschwerden haben Allergiker?

  • Niesattacken

  • Juckreiz

  • verstopfte und/oder laufende Nase

  • Bindehautentzündung

  • Husten

  • Schwellungen und Juckreiz der Lippen und Mundschleimhaut

 

Diagnostik

  • Hauttests

  • Nasale Allergenprovokationen

  • Nasale Zytologie

  • In-Vitro Diagnostik (CAP und ISAC*)

  • Lungenfunktion in Kooperation mit der Lungenfachabteilung

* Komponentenbasierte Allergietestung / ISAC ist keine Regelleistung (in Kooperation mit der Dermatologischen Klinik am Biederstein und dem ZAUM)

 

Behandlung

Warum sollte eine allergische Atemwegserkrankung behandelt werden?

  1. Allergien reduzieren die Lebensqualität und führen z.B. auch zu schlechteren Leistungen in Beruf und Schule.

  2. Der atopische Marsch: viele Patienten haben nicht nur Heuschnupfen, sondern auch atopische Dermatitis und Asthma. Gerade bei Kindern ist es deshalb wichtig, frühzeitig zu behandeln.

  3. Wer gegen ein Allergen sensibilisiert ist, kann leichter weitere Allergien bekommen.

  4. Patienten mit einer allergischen Rhinitis haben ein ca. 4-fach erhöhtes Risiko an Asthma zu erkranken.

  5. Durch Kreuzallergien kann es zu Reaktionen gegen Nahrungsmittel kommen, z.B. Äpfel oder Steinobst. Diese Reaktionen können auch systemisch auftreten und sehr gefährlich sein.

Daher ist eine frühzeitige Behandlung wichtig und sinnvoll. In unserer Klinik werden Sie nach den aktuellsten Standards der deutschen (DGAKI) und europäischen Allergiegesellschaft (EAACI) behandelt.

 

Unsere Leistungen

  • Beratung: Damit Sie Ihre Symptome in Alltag und Freizeit effektiv kontrollieren können.

  • Mit neuen in-vitro Tests können wir Ihnen eine individuelle Immuntherapie verordnen und bei Bedarf auch ein Therapiemonitoring durchführen.

  • Wir helfen Ihnen, einen „Etagenwechsel“ zu vermeiden.

  • Wir forschen an neuen Therapiekonzepten und laden Sie ein, bei Wunsch an unseren Studien und Informationsveranstaltungen teilzunehmen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie auch auf unserer Website www.allergie-tum.de oder telefonisch über die 089-4140-2390.

 

Hinweise für Patienten

  • Bitte bringen Sie vorherige Allergietests, sowie andere relevante Krankenunterlagen (Arztbriefe, Röntgenbilder) mit.

  • Bitte listen Sie kurz Ihre bisherigen Medikamente auf.

  • Bitte nehmen Sie vor einer Allergietestung drei Tage lang keine Antihistaminika. Sollten diese ärztlich verordnet worden sein, halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrer/m Ärztin bzw. Arzt.

 

Sektionsteam

PD Dr. med. A. Chaker (Sektionsleitung)

S. Kotz