Wissen schafft Heilung

 

    Klinik und Poliklinik für
    Hals-, Nasen- und Ohren-
    heilkunde der TU München

 

Univ.-Prof. Dr. A. Knopf

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Rheumatischer Formenkreis

Prädiktive immunologische Marker beim Sjögren-Syndrom

Immunologische Differenzierung der isolierten Kopf-Hals-Sarkoidose gegenüber der systemischen Sarkoidose

Rheumatische Erkrankungen der Kopf-Hals-Region repräsentieren eine unübersichtliche Gruppe von Erkrankungen, deren Diagnose aufgrund ihrer variablen klinischen Erscheinungsformen und der mangelnden Symptom-Spezifität häufig schwierig ist. Das Sjögren-Syndrom ist die häufigste rheumatische Erkrankung der Kopf-Hals-Region. Bis heute liegen keine Surrogatparameter vor, die die Intensität der Erkrankung oder das Risiko, schwerwiegende Komplikationen zu erleiden, widerspiegeln. In Zusammenarbeit mit den Kollegen der Rheumatologie untersuchen wir den prädiktiven Wert immunologischer Marker und deren Ansprechen auf eine immunmodulatorische Therapie.

In der frühen klinischen Manifestation lässt sich das Sjögren-Syndrom nicht von der Sarkoidose unterscheiden. Entgegen der systemischen Sarkoidose sind Patienten mit Befall der Kopf-Hals-Region symptomatisch. Die ätiopathogenetischen Hintergründe einer rein pulmonalen oder zervikalen Manifestation sind nicht bekannt. Unsere Arbeitsgruppe untersucht die Expression immunologischer Marker in beiden Gruppen. In Zusammenarbeit mit den Kollegen der Virologie wird eine ortsbezogene Virus-gesteuerte Manifestation untersucht. Die Erkenntnisse dieser Untersuchungen tragen zu einer Manifestations-orientierten Therapie der Sarkoidose bei.

 

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Dr. med. Dr. med. univ. B. Hofauer